Leitgedanken

Wissenschaft und Weltanschauung

Paradigmen und Dogmen sind feste und bewährte Fundamente, auf die man bauen kann. Dies gilt in besonderem Maße für den etablierten Wissenschaftsbetrieb. Im sogenannten Establishment wird alles, was nicht in das festgefügte und anerkannte Weltbild passt, als unseriöse Para-Wissenschaft wegklassifiziert. Was anerkennenswert ist, wird von einer kleinen Gruppe einflussreicher Persönlichkeiten entschieden. Wer mit seiner wissenschaftlichen Arbeit nicht im Mainstream bleibt, läuft Gefahr, im Nirgendwo der Bedeutungslosigkeit zu stranden. Was mit den klassischen Methoden wissenschaftlichen Arbeitens nicht erklärt werden kann, kann es per Definition nicht geben - so die allgemeine Denkweise.

wissenschaft_weltanschauungDennoch haben fortschrittliche Forscher vielen bisher unerklärten Phänomenen nach und nach einen Platz in der ernstzunehmenden Wissenschaft eingeräumt und bahnbrechende Hypothesen über den Aufbau des Universums aufgestellt. Solche Vordenker haben versucht, die Erscheinungs- und Ausdrucksformen und ihre Wechselwirkungen zu beschreiben und Ansätze zu finden, mit deren Hilfe die beobachtbaren Phänomene erklärt werden können.

Deutlich sind die Zeichen eines  stattfindenden Umbruchs zu erkennen. Der Paradigmenwechsel findet ganz unbemerkt bereits statt. Nach der Weltformel suchten schon die Alchimisten. Morphologie ist ein Begriff, der die Stetigkeit und Gleichmäßigkeit beschreibt und der einer Sache eine einheitliche und ganzheitliche Form zuspricht. Vor allem trägt dieser Begriff dem Umstand Rechnung, dass jedes noch so differenzierte Element das Ganze repräsentiert und enthält.

Es gibt bereits Ansätze für kosmologische Modelle des Universums, in welchen dem Elektron ein "Gedächtnis" zugesprochen wird, in dem die Informationen des gesamten Universums enthalten seien. Betrachten wir das bestehende Weltbild und seine Beschreibung innerhalb der Wissenschaften, so ist dieses Universum in seiner ganzheitlichen Struktur zwar hier und da in den Köpfen von Menschen vorhanden, aber nicht in der gesellschaftlichen Struktur und Denkweise, wo es eigentlich hingehört. Dies alles mag banal klingen, aber mit dem Wechsel der Paradigmen werden die Fundamente unserer Gesellschaft erschüttert.

Doch sind es nicht nur die Themen der Wissenschaft, die im Wechsel der Paradigmen durchgeschüttelt werden. Alle Fragen der Gesellschaft und Politik, der Religionen, der Bildung, der Technologie und die Geschichte der Menschheit werden zu hinterfragen sein. Sie hängen eng miteinander zusammen und bedingen einander größtenteils.

Von daher gesehen werden ganze Enzyklopädien, ganze Lebenswerke und ganze Curricula einstürzen und aus den Trümmern neu aufgebaut werden müssen.

 

Die Ziele

Die Akademie versteht sich als eine Institution, die Themen der aufkommenden neuen Weltsicht aufgreift und allen Interessierten in einer Form zur Verfügung stellt, die den Ansprüchen von Ernsthaftigkeit, Seriosität und Wissenschaftlichkeit genügen kann.

Der Begriff „Wissenschaftlichkeit“ ist dabei mit einer erheblichen Problematik belegt, denn dieser Begriff muss neu geformt und neu geschliffen werden. Mit dem bisher geltenden Selbstverständnis der Wissenschaftlichkeit würden wir von Anfang an scheitern. Mit einem ausführlichen Beitrag werde ich mich dazu demnächst äußern.

Die Akademie sieht sich als Podium für alle Informationen und Nachrichten zum bevorstehenden großen Wechsel der Zeiten und Paradigmen.

Wir werden darauf achten, dass die angebotenen Inhalte hinsichtlich ihrer Art und Qualität den selbstverordneten Ansprüchen genügen.