Gesellschaft

header_gesellschaftDaß die Menschen dieses Planeten sich im Laufe der jahrtausendelangen Entwicklung in letzter Konsequenz in eine Sackgasse ohne Ausgang manövriert haben, ist unbestritten.  

Ein Wissenschaftler sagte einmal:

„Die Situation ist so schlimm geworden, daß - ganz gleich, was wir verändern -  es zwingend zum noch Schlechteren geraten muß. Alles fängt an, uns aus der Hand zu gleiten, die Kontrolle ist bereits verloren.“


Wir müssen uns deshalb mit der Frage befassen, wie eine kommende Gesellschaft mit ihrer Wirtschaft, ihrem Recht und ihren Sozialsystemen gestaltet sein müßte, daß es allen Menschen dieses Planeten besser geht als heute.

Für den Augenblick fällt mir nur ein Wort ein . . .  Steinzeit

Zu diesem Thema kommen bei der Akademie visionäre Architekt/innen zu Wort, die mit ihrer Arbeit eine Vision  für die Zukunft unserer Gesellschaft zeigen.


Comic der Woche - nwo
Maurice Forgeng Themen - Gesellschaft 15. Dezember 2011 | Drucken |  E-Mail

 

nwo

(Bildquelle)

 
Mangel oder Überfluss?

Mangel_und_berflussBlicken wir auf die Gesellschaft so sehen wir einerseits Menschen, die scheinbar alles haben, was sie in ihrem Leben wollen oder brauchen, während es andererseits viele Menschen gibt, die verschuldet sind oder es einfach an vielen Stellen fehlt. Die einen leben ein Leben im Überfluss, die anderen ein Leben mit vielen Mängeln und Einschränkungen. Doch was sind die Ursachen für diese Diskrepanz in unserer Gesellschaft? Kann man das an bestimmten Faktoren fest machen?

Man könnte als Ursache das Finanz- und Wirtschaftssystem sehen. Hier finden wir in der Tat ein Mangelbewusstsein vor. Man bekommt vermittelt, dass von allem zu wenig da ist: Zu wenig Geld, zu wenig Fachkräfte, zu wenig Nahrungsmittel für zu viele Menschen, zu wenig Zeit, zu wenig Rohstoffe etc. Dies wird uns täglich über die Medien und Mitmenschen vermittelt. Da ist es nicht mehr verwunderlich, dass die Menschen von diesem Denken ergriffen werden und sich bei vielen dieses Mangelbewusstsein festsetzt. Damit verbunden sind Ängste, wie etwa unterversorgt zu sein. Man glaubt dann zu wenig Essen oder materielle Güter zu haben, oder auch zu wenig Liebe, zu wenig Freunde oder zu wenig Zeit, um bestimmte Dinge machen zu können.

Doch was ist mit den Menschen, die scheinbar alles haben, was sie für ein glückliches und erfülltes Leben benötigen, selbst wenn sie kein Haus, kein Auto oder sonstige materiellen Reichtümer besitzen?

 
Aktiv durch Petitionen
Maurice Forgeng Themen - Gesellschaft 15. Mai 2012 | Drucken |  E-Mail

Unser Gesellschaftssystem hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr mit Fremdbestimmung besetzen lassen. Das fängt bei den Medien an, die uns vorgeben, welche Meinungen und Produkte wir haben sollen und geht weiter mit dem GPS-System, welches unsere Reiseroute bestimmt u.v.m. Dadurch werden wir unbewusst daran gewöhnt, unsere Eigenverantwortung an andere Personen oder Technologien abzugeben mit dem Vorwand der Bequemlichkeit und der Beschleunigung der Lebensabläufe. Dies mag sicher auch zutreffen. Aber, so muss man sich fragen, birgt das nicht auch versteckte Nachteile?

Haben wir keine eigene Vorstellung mehr davon, wie unser eigenes Leben aussehen soll, werden wir zu den perfekten, willenlosen Sklaven. Dies will vom System bzw. dessen Drahtziehern so erreicht werden, weil nichts ohne Absicht oder aus Versehen geschieht.

Doch es existieren schon einige Menschen, die diese Absicht erkannt haben oder zumindest sehen, dass einiges nicht wie gewünscht abläuft. Aus dieser entgegen gerichteten Absicht heraus entstand natürlich ein Widerstand, der die Regierungen und Konzerne auffordert, sich wirklich für und nicht gegen die Menschen und deren Rechte einzusetzen. Solche Widerstände seitens des Volkes gab es eigentlich schon immer.

Heutzutage nimmt dieser Widerstand durch die Möglichkeiten der Vernetzung von Internet und anderer Medien allerdings eine neue Dimension ein. Durch diese viel größere Vernetzung werden immer mehr Menschen erreicht, die aufgefordert werden können, auch aktiv eine eigene Meinung zu entwickeln und sich dafür einzusetzen. So können in erster Linie politische Entscheidungen entscheidend beeinflusst werden.

Die wichtigsten und größten Organisationen hierbei sind Avaaz, Campact, Attac und epetitionen.

Selbst wenn wir meist nicht wissen, was wir tun und wie wir etwas beeinflussen können, durch Teilnahme an den Aufrufen und Aktionen dieser Organisationen kann einiges bewirkt werden.

Wir sollten uns immer der Tatsache bewusst sein, dass dieses System gerade deswegen existiert, weil WIR es im Laufe der Zeit so entstehen ließen. Daher liegt es nun an uns, den Regierungen und Machthabern klar zu machen, dass wir jetzt wieder unsere eigene Meinung und Vorstellung vom Leben und einem lebensfreundlicheren Gesellschaftssystem haben bzw. haben wollen. Dies erreichen wir durch eine neue Eigenverantwortlichkeit und Aktivität.

Werden wir also aktiv durch Petitionen.

 

 

link_iconhttp://www.avaaz.org/de/

link_iconhttp://www.campact.de/campact/home

link_iconhttp://www.attac.de/

link_iconhttps://epetitionen.bundestag.de/

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>
Seite 1 von 4