Viktor Schauberger – Die Natur als Vorbild
Maurice Forgeng Energy - Historical Tuesday, 29 March 2011 08:21 | Print |  E-mail
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viktor1Dieser Mann zählt zu den wichtigsten Impulsgebern unserer frühen technischen Geschichte. Seine Inspirationen für viele Maschinen und technisch neuen Prinzipien schöpfte der Förster aus der Natur. Er stellte sich beispielsweise Fragen, wie es das Wasser im Berg schafft, nach oben zu steigen, um aus diesem als Quelle wieder herauszusprudeln oder wie Forellen scheinbar die Kraft des Wassers überwinden und Wasserfälle hoch schwimmen oder -springen.

Victor Schauberger – geboren am 30. Juni 1885 in Holzschlag in Schwarzenberg am Böhmerwald und verstarb am 25. September 1958 in Linz – wurde bisher meist als Pseudowissenschaftler angesehen. Seine Theorien fanden im Allgemeinen kaum Akzeptanz. 1904 legte er das Examen als Förster ab. 1914–18 nahm er am Ersten Weltkrieg teil und wurde hierbei mehrfach verwundet. Er baute 1922 mehrere innovative Holzschwemmanlagen und reduzierte hierbei die Holz-Transportkosten auf ein Zehntel der vorherigen Kosten. Daraufhin wurde Viktor Schauberger 1924  Berater für Holzschwemmanlagen für den österreichischen Staat. 1934 sei Viktor Schauberger mit Adolf Hitler in Kontakt gekommen, welcher Interesse an seinen Arbeiten zeigte. Allerdings zeigte er ganz offen seine Ablehnung gegenüber Hitler, woraufhin Schauberger durch die Gestapo überwacht wurde. Man beschlagnahmte seine Geräte und er entkam nur knapp einer Hinrichtung. 1958 wurde er in die USA eingeladen, um dort seine Arbeiten weiterführen zu können. Schon nach kurzer Zeit wollte er wieder zurück nach Österreich. Die Ausreise wurde Schauberger allerdings nur gewährt, wenn er eine auf Englisch verfasste Verzichtserklärung bezüglich seiner Arbeiten unterschrieb. Ein paar Tage nach seiner Ankunft in Österreich verstarb er.

Viktor Schauberger war bekannt für seine intuitive und seherische Begabung und er besaß umfangreiches Urwissen. Dieses Urwissen in Verbindung mit seinen Naturbeobachtungen stellte die Basis für seine Arbeiten und Entwicklungen dar. Zu diesem Urwissen zählten beispielsweise die letzte Ölung, das Tonsingen, das Sonnenpflügen, die Hügelgrabbestattung etc. Diese galten dabei als naturnotwendige Vormaßnahmen, die, mit der repulsiven Fruchtstofforganisation in unmittelbarem Zusammenhang stehend, einstigen Kulturvölkern nicht nur die Nährfreiheit, sondern auch eine Bewegungsfreiheit sicherten.

Wichtig waren für Schauberger vor allem Wirbelbewegungen, welche er sehr häufig in der Natur beobachtete. Der eindrehende Wirbel gehörte für ihn zu den naturrichtigen Prinzipien. In der technischen Anwendung zeigt sich - zumindest aus der Sicht der Mainstream-Physik - ein besonderes Problem. Aufgrund des Charakters der Energie wächst der Bewegungswiderstand im Quadrat zur Bewegungsbeschleunigung. Dies ist in der etablierten Physik bekannt und wird als unvermeidbar angesehen. Energie, die das Quadrat an Widerstand erzeugt, betrügt sich nach Schauberger selbst um ihr Ergebnis. Seiner Auffassung nach könnte man diesem Problem einfach mit einer anderen Bewegungsform ausweichen. Diese würde zu einer Leistungsaufschraubung, die im Quadrat zur Bewegungsbeschleunigung wächst, führen.

Obwohl er sich mit seiner Auffassung nicht in der etablierten Wissenschaft durchsetzen konnte, hatte er dennoch einige Entwicklungen an den Tag gebracht.

Seine bekanntesten Erfindungen sind die Repulsine, Wendelrohre, die Luftturbine, das Doppeldrallrohr, den 'Care Tree', der Repulsator, diverse Wasserveredelungsapparaturen sowie Arbeiten an Implosionsgeneratoren. Letztere führten jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis.

Schauberger hat versucht zu zeigen, dass die Natur die Antworten liefern kann. Stattdessen hat man sich für eine begrenzende Technologie – basierend auf Explosion (zerstörend) und Geradlinigkeit – entschieden. Allerdings haben wir jeden Tag die Gelegenheit auf diese 'naturrichtigen’ Prinzipien zu schauen und Veränderungen vorzunehmen, welche unsere Technologie voranbringen und in diesem Feld mehr Effizienz erreichen kann. Mit der Bionik haben wir bereits erste Schritte in diese Richtung gemacht. Entwicklungspotenzial – speziell bei unseren Antriebstechnologien – gibt es noch zu Hauf.

 (Bildquelle

link_icon Implosion e.V.

video_icon Ihr bewegt falsch

 

© Maurice Forgeng