Viele Menschen haben es bereits gemerkt: Unsere Gesellschaft lebt derzeit in einer noch nie da gewesenen Zeit des Wandels und der Extreme – so scheint es. Die Dinge um uns herum verändern sich in einer teils so rasanten Geschwindigkeit, dass es vielen schwer fällt, auf einem aktuellen Stand zu bleiben. Wir bauen uns zwar eine den Alltag immer erleichterndere Welt auf, haben aber dennoch scheinbar immer weniger Zeit für uns, immer weniger Freizeit. Als Folge darauf sind die Zahl der Burn-Out-Fälle und psychische Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Doch was ist derzeit so viel anders, als noch etwa vor 100 oder 1000 Jahren?
Oftmals wird von einer Erhöhung der so genannten Schumann-Resonanz gesprochen oder von einer höheren Photonenenergie, welche vom Kosmos auf die Erde trifft. Hierzu gibt es diverse Quellen, denen auch wissenschaftliche Messungen zu Grunde liegen. Ebenso kommt hinzu, dass das Erdmagnetfeld, welches ein natürlicher Schutzschild darstellt, in den letzten Jahren deutlich schwächer geworden ist. All dies sind Faktoren, die bestimmte Auswirkungen auf uns haben, da die Lebewesen eines Planeten immer auch in Resonanz zu diesem funktionieren.
Betrachten wir nun einmal die Zeit an sich.
Im Ablauf dieser Jahre unterliegt die Zeit bzw. die Zeitqualität einem für einige spürbaren Wandel. Dies geschieht in direktem Zusammenhang mit unserer Wahrnehmung der Zeit. Wie Einstein schon richtig erkannte ist Zeit etwas relatives, genauer gesagt etwas Subjektives. Je nachdem, was ein Individuum gerade erlebt, kann für ihn/sie die Zeit langsamer oder schneller ablaufen.
Das war eigentlich schon immer so. Der entscheidende Unterschied liegt aber nun an unserer Bewusstheit und Leidenschaft. Je bewusster und leidenschaftlicher wir etwas machen, desto lebenswerter ist es für uns und desto schneller vergeht die Zeit für uns. Sie bleibt uns erfüllter in Erinnerung zurück.
Zudem stellt sich unser Bewusstsein immer mehr auf die Gegenwart ein. Das ist schließlich auch der Schlüssel, um seinem Leben Erfüllung geben zu können. Denn die Vergangenheit und die Zukunft, wie auch andere Orte, sind letztlich nur Gedanken im Kopf. Das wird den Menschen mehr und mehr klar, indem sie immer öfter erleben, dass diese Gedanken kaum etwas mit der Realität zu tun haben. Es ist ein Ankommen im Jetzt.
Auch unser technologischer Fortschritt ist hier erwähnenswert. Hier geht die Entwicklung besonders schnell voran. Es realisieren sich scheinbar immer komplexere und raffiniertere Systeme, welche man ein paar Jahre zuvor noch für Science-Fiction abgetan hätte. Dieser Fortschritt ist nicht mehr linear, sondern eher exponentiell zu sehen. Ob das wiederum so vorteilhaft ist, steht offen. Schließlich ist eine geistige Entwicklung ebenso wichtig, damit man einfach weiß, mit was man es zu tun hat und noch ausreichend Kontrolle über die Dinge hat. Hier sind wir als Menschheit aufgefordert darauf zu achten, dass uns dieser Prozess nicht außer Kontrolle gerät.
In etwa drei bis vier Jahrzehnten, so schätzen einige Fachleute, könne die künstliche Intelligenz, wie wir sie aus Filmen kennen, Realität werden. Auch können die Menschen immer mehr mit der Technologie verschmelzen – Stichwort Cyborg oder RFID.
Angesichts dieser Entwicklungen, die zu gewissen Teilen bereits wahr geworden sind, muss man sich fragen: schreiten wir mit diesem Fortschritt in die richtige Richtung? Entfernen wir uns so vielleicht von unserem ursprünglichen Selbst? Was sind die Vorteile? Welche mehr oder weniger offensichtlichen Nachteile für uns und unsere Umwelt und unsere Nachkommen birgt dieser Weg? Was bringt uns wirklich weiter und ist uns von Nutzen? Wer iniziiert welche Innovation und wer profitiert wirklich davon?
Dies sind alles große Herausforderungen, denen wir gegenüber stehen.
Die gute Nachricht: Wir sind erfahren genug, um diese Herausforderungen zu meistern. Und: Je größer eine Herausforderung, desto mehr kann man daran wachsen.
Maurice Forgeng


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